Landwirtschaft und Forstwirtschaft natürlich aktuell

Die Landwirtschaft und Forstwirtschaft umfassen die Tätigkeiten in der Landwirtschaft und in der Forstwirtschaft. Die Landwirtschaft beschäftigt sich mit der Bewirtschaftung von Land für die Aufzucht von Tieren oder dem Anbau von Pflanzen. Die Forstwirtschaft umfasst alle Maßnahmen zur Pflege und Aufrechterhaltung der Waldbestände, der im Wald lebenden Tiere und vorhandener Waldinfrastruktur.

Ausbildung in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft

Universitätsstudiengänge im Bereich Landwirtschaft und Forstwirtschaft sind die Agrarwissenschaften und die Forstwissenschaften. Es gibt jedoch auch betriebliche Ausbildungsberufe, die zum Landwirtschaft oder Forstwirt, zum Landschaftsgärtner oder Gärtner in einem anderen speziellen Bereich wie zum Beispiel Zierpflanzen oder Obstanbau ausbilden. Innerhalb der Landwirtschaft und Forstwirtschaft bilden naturwissenschaftliche Kenntnisse insbesondere in Biologie, Geologie und Chemie eine gute Grundlage zur Aneignung der tiefergehenden Kenntnisse über die Bewirtschaftung der Landflächen. Wichtig ist auch der Bereich der Landtechnik, welcher alle Geräte und eingesetzten Methoden der Landwirtschaft und Forstwirtschaft umfasst und entsprechende technische und mathematische Fertigkeiten erfordert.

Landwirtschaftliche Fähigkeiten

Die Landwirtschaft stellt Nahrungsmittel her und auch Rohstoffe. So gibt es Betriebe, die Kartoffeln, Obst, Wein, Getreide anbauen oder Schweine, Rinder oder Schafe züchten. Daneben wird zum Beispiel Baumwolle für die Textilindustrie angebaut und über die Zucht von Tieren werden Materialien für die Weiterverarbeitung zu Kleidern oder andere nützliche Dinge hergestellt. Die Landwirte müssen sich neben dem Wissen über ihre Kernaufgaben, also zum Beispiel Wissen über den Boden und die Düngung der Pflanzen, das Futter der Tiere und ihre Aufzucht, auch mit der Agrarpolitik und einer ihrer Ernte einträglichen Marketingstrategie, sowie der Betriebsführung auseinandersetzen.

Forstwirtschaftliche Aufgaben

Die Forstwirtschaft ist für die Aufrechterhaltung des Waldbestandes zuständig, jedoch auch zur Sicherung der Zufuhr des Rohstoffes Holz. Dabei sichert die Forstwirtschaft dem Menschen nicht nur ein großes Stück der ursprünglich wirkenden Natur, sie bewahrt auch die notwendige Ressource für einen umweltverträglichen Kohlendioxid-Haushalt, sauberes Grundwasser und das Wissen um die Möglichkeit dieses Systems, einen Zustand des ökologischen Gleichgewichts zwischen Umwelt, Tieren und Pflanzen zu stabilisieren. Das in den 80er Jahren einsetzende Waldsterben konnte unter Mitwirkung der Forstwirtschaft vereitelt werden. Die Aufforstung ist jedoch auch heute immer noch die Hauptaufgabe der Forstwirtschaft. Aktuelle Entwicklungen der Waldbestände müssen beobachtet werden. Regelmäßig muss die Lage vor Ort untersucht und Proben von Boden und Wasser entnommen und gecheckt werden. Demnach sind Forstwirte auch in Umweltbehörden zu finden.

Schlüsselrolle der Landwirtschaft und Forstwirtschaft

Insbesondere jetzt, wo die Bio-Bewegung an Fahrt gewonnen hat und eine ökologisch sinnvollere Denkweise das Handeln der Menschen und Unternehmen zu bestimmen beginnt, kommt Landwirtschaft und Forstwirten eine Schlüsselrolle zu. Die Landwirtschaft und Forstwirtschaft hat die Möglichkeit diese Entwicklung zu unterstützen und voranzutreiben, zum anderen steht sie aber auch unter dem Druck dieses Prozesses.

Heißes Eisen der Landwirtschaft und Forstwirtschaft

Ein heißes Thema innerhalb der Landwirtschaft und Forstwirtschaft ist deswegen auch der Anbau von genetisch verändertem Pflanzenmaterial oder der Verwendung von Gen-Mais zur Fütterung von Tieren. Es gibt Gegner und Befürworter dieser neuen Technologie. In jedem Fall hat diese Technologie prägende Auswirkungen auf die Branche und wird sie auch in Zukunft wesentlich beeinflussen. Die Folgen sind jetzt noch nicht absehbar. Und die Richtung wird im Wesentlichen vom Konsumenten mitbestimmt.