Der Maschinenbau - Die Ingenieursdisziplin

Kaum ein Berufsfeld wird wohl mit dem Begriff des Ingenieurs so eng verknüpft wie der klassische Maschinenbau. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, immerhin ist dieser Bereich der Ingenieursdisziplinen einer der ältesten in diesem Bereich und hat sich in seinem Kern auch wenig verändert. Aber dennoch sind in den vergangenen Zeiten die Facetten des Maschinenbaus natürlich weitaus vielfältiger geworden, was in Zeiten immer besserer Technik und der Verknüpfung von Berufsfeldern auch bitter nötig ist. So ist natürlich der heutige Bereich dieser Ingenieursdisziplin weitaus ausgeprägter als noch vor etwa 100 Jahren.

Grundlagen im Maschinenbau

Elementar im Maschinenbau ist natürlich nach wie vor die Technische Mechanik. Wie kaum eine andere Disziplin stellt sie die Grundlagen in diesem Berufsfeld dar und wer erfolgreich in diesem Berufsfeld werden will, der muss die Technische Mechanik absolut verinnerlicht haben. Wie auch andere Bereiche ist die Technische Mechanik dabei natürlich auf den allgemeinen Grundlagen der Physik aufgebaut, welche damit quasi als absolut rudimentär angesehen werden müssen, wenn ein Interesse in diesem Bereich besteht.
Ein weiterer wichtiger Bereich im Maschinenbau ist unbestritten die Werkstoffwissenschaft. Auch dieser Fachbereich kann als absolute Grundlage verstanden werden, welchen beispielsweise angehende Ingenieure im Fachbereich Maschinenbau schon in den ersten Semestern verinnerlichen müssen. Dabei besteht der Inhalt dieses Teilgebiets im groben darin, die verschiedenen Werkstoffe kennenzulernen und zu wissen, wie mit gezielten Veränderungen der Struktur im Werkstoff, egal ob metallisch, keramisch oder Verbundwerkstoffe, dieser auch in seinen Eigenschaften verändert werden kann. Mit den veränderten Eigenschaften eines Werkstoffes ist dann natürlich auch immer eine andere Aufgabe für den Werkstoff zuzuordnen. Desweiteren sind auch die Bereiche der Strömungsmechanik und Thermodynamik im Bereich der Grundlagen anzusehen, welche unter anderem schon auf den genannten Bereichen aufbauen und damit die Grundlagen noch weiter vertiefen. So beispielsweise in der Thermodynamik, in der es sich hauptsächlich um den Begriff der Arbeit dreht und wie Energie und dessen Erscheinungsformen die Fähigkeit der Arbeit freisetzen.

Berufliche Aussichten im Maschinenbau

Ob mit einer Ausbildung als Techniker oder aber mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium als Ingenieur mit Diplomabschluss, Bachelor oder Masterabschluss, wer in diesem Bereich eine fundierte Ausbildung abschliesst, der hat in der heutigen Zeiten wohl mitunter die besten Chancen auf dem heimischen und auch auf dem ausländischen Arbeitsmarkt. Deutschlandweit ist der Maschinenbau einer der führenden Wirtschaftszweige und wird nicht zuletzt gerne als Zugpferd der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Dennoch fehlt es gerade dem deutschen Zugpferd an fähigen Ingenieuren.
Somit also eine ideale Situation für Absolventen in diesem Bereich, welche sich nicht selten eine Arbeitsstelle auswählen können, während andere Akademiker sich um freie Plätze streiten.
Diese Aussichten bietet aber nicht nur der klassische Maschinenbau, auch die neu entstandenen Berufsfelder wie etwa die Maschinenbauinformatik, Energietechnik oder Mechatronik sind begehrte Berufe, denn die Unternehmen suchen europaweit immer fähige Fachkräfte, im speziellen Ingenieure, in diesem Bereich. Somit ist die älteste Ingenieursdisziplin auch wiederrum zugleich einer der zukunftsträchtigsten mit allerbesten Aussichten für ihre Beschäftigten.