Psychologie

Die Psychologie ist ein sehr komplexes Thema. Bereits seit Menschengedenken gibt es Erkrankungen der Seele. Doch nicht immer wussten die Menschen so damit umzugehen wie heute. In früheren Zeiten wurden psychisch kranke Menschen ausgegrenzt und es entstand mitunter Angst vor ihnen. Heute ist die Forschung soweit, dass ein großteil aller psychischer Leiden verbessert oder sogar geheilt werden kann.

Wie wird Psychologie eingesetzt?

Die Psychologie wird jedoch auch eingesetzt, wenn verschiedene Verhaltensmuster von Menschen getestet werden sollen. Beispielsweise wie sich die Psyche eines Menschen verändert, wenn er anderen Umweltbedingungen ausgesetzt ist. Das Verhalten eines Menschen hat immer einen psychischen Hintergrund.
Um als Psychologe arbeiten zu können, muss ein Studium absolviert werden, in dessen Ablauf der Student alle erforschten, psychischen Krankheiten kennenlernt und erfährt ob und wie diese zu heilen sind.

Welche Gebiete der Psychologie gibt es?

Grundsätzlich wird unterteilt in Psychater, Psychologen und Psychotherapeuten. Der Psychater ist für den medizinischen Ablauf einer psychischen Erkrankung zuständig. Er verordnet Medikamente, die dem Erkrankten bei der Heilung helfen sollen. Der Psychologe fungiert als Diagnostiker. Er untersucht den Patienten in dem er Symptome erfragt und gegebenfalls psychologische Testverfahren durchführt, die einen Aufschluss über die Erkrankung geben.
Der Psychotherapeut ist für Therapien verantwortlich. Unterschieden wird zwischen der tiefenpsychologischen Therapie und der Verhaltenstherapie.
Bei einer Störung der allgemeinen Persönlichkeit kommt eher die tiefenpsychologische Therapie zum Einsatz, die auch als Ursachenforschung bezeichnet wird. Verhaltenstherapie kommt bei Ängsten beispielsweise zum Einsatz. Hier geht es weniger darum in der Vergangenheit zu forschen, sondern darum Verhaltensmuster zu analysieren und durch Konfrontation zu beheben.

Wie arbeiten Forscher?

Geforscht wird auf mehreren Gebieten der Psychologie. Zum einen gibt es die Psychologie der Persönlichkeit. Hier wird nach Gründen von Verhaltensmustern, Auswirkungen von Umwelteinflüssen und Möglichkeiten der Veränderung einer Persönlichkeit, beispielsweise bei Eigen- oder Fremdgefährdung, gesucht. Die biologische Psychologie befasst sich mit der Veränderung des Hirns aufgrund psychischer Erkrankungen. Bei einigen psychischen Erkrankung ist die Ursache im Gehirn zu finden, beispielsweise durch einen fehlenden Botenstoff. Hier ist die Behandlung mit Medikamenten der erste Schritt der zu Besserung führt. Ein drittes gebiet ist die soziale Psychologie. Hier geht es vorwiegend darum, wie sich der Mensch unter verschiedenen Einflüssen seiner Mitmenschen verhält. Bei Therapien wird häufig auch das soziale Umfeld durchleuchtet. Welche Freunde, Bekannte und Familie hat der Betroffene, welchen Einfluss haben diese Leute auf den Zustand des Betroffenen.

Wie werden psychische Krankheiten behandelt?

Einige psychische Erkrankungen erfordern eine Therapie im stationären Rahmen. Grundsätzlich kann jede Erkrankung in einer Psychatrie behandelt werden, entscheidend ist jedoch die Schwere der Symptome. Ein Mensch der selbstschädigende Verhaltensmuster aufweist oder anderen Menschen Schaden zufügt wird häufig durch Beschluss eines Gerichtes in die Psychatrie eingewiesen. Menschen die keine solchen Verhaltensmuster aufweisen können eine Psychatrie nur freiwillig besuchen. Meist tun sie das dann, wenn bemerkbar wird, dass eine ambulante Therapie nicht oder nur wenig Erfolg bringt.